Die neue Vitocal 250: Einfach geplant!

Viele Heizungsanlagen in älteren Gebäuden müssen saniert werden – das betrifft vor allem Heizsysteme mit Radiatoren, also Gas- oder Ölkessel. Und da die Energiewende in aller Munde ist, möchten viele HausbesitzerInnen klimabewusst handeln und regenerativ mit Wärmepumpen sanieren – aber geht das überhaupt?

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Wenn es um die Sanierung von Wohnraum geht, kommt immer häufiger das Thema Wärmepumpe ins Spiel. Hier gilt es genau hinzuschauen! Alte Anlagen sind häufig überdimensioniert und die Gebäude bereits teilsaniert – neue hochwertige Fenster oder Eingangstüren wurden eingebaut, sodass der Einbau einer Wärmepumpe durchaus sinnvoll sein würde. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass in der Planungsphase die Gesamtheizlast, die Vorlauftemperaturen, die hydraulische Einbindung und die Anforderungen an die Trinkwasserbereitung geprüft werden.

In der Vergangenheit scheiterten mögliche Sanierungen oft an den bereits vorhandenen Heizkörpern im Haus, da diese Systeme auf Vorlauftemperaturen von 70 beziehungsweise 50 Grad Celsius ausgelegt waren, was für Wärmepumpen in der Vergangenheit ein Problem dargestellte. Bei der neuen Wärmepumpe Vitocal 250 wird auf Propan als Kältemittel gesetzt – je kälter Propan wird, desto besser ist die Leistung. Durch den Einsatz dieses Kältemittels können mit der Wärmepumpe bei Außentemperaturen von minus 15 Grad Celsius Vorlauftemperaturen von 70 Grad Celsius erreicht werden. Somit gehört das Thema Radiatoren und Wärmepumpe in der Sanierung zukünftig der Vergangenheit an!

Je nach Typ der Wärmepumpen wird ein Leistungsbereich von etwa fünf bis sieben Kilowatt (kW) abgedeckt – optional kann ein Heizstab als elektrische Zusatzheizung eingesetzt werden. Hier sollte jedoch vorab geklärt werden, ob der Betrieb einer Wärmepumpe mit Heizstab wirtschaftlich sinnvoll ist, oder besser ein bivalentes System – eine Wärmepumpe mit Kessel – eingesetzt wird. Beim Einsatz einer Wärmepumpe mit elektrischer Zusatzheizung werden rund 95 Prozent  der Jahresheizarbeit durch die Wärmepumpe und nur etwa 5 Prozent durch den Heizstab abgedeckt. Wenn man sich bei seiner Heizung nicht auf eine einzige Energiequelle festlegen will, kann man auch mit einem Hybridsystem auf Zukunftssicherheit setzen.

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